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Geschichte des Dominospiels

Ein Spiel namens „Dominos“ war in China vor mehr als 1.000 Jahren sehr beliebt. Ein chinesischer Schriftsteller namens Zhu Yu beschrieb das Spiel in seinem Buch, das um 1100 n. Chr. veröffentlicht wurde. Er gab Regeln für ein Spiel an, bei dem Spielsteine aus Elfenbein, Knochen, Bambus, Edelsteinen und Seidenstücken mit schwarzen und weißen Punkten aufgemalt wurden. Die Chinesen benutzten die Steine, um die Zukunft vorherzusagen und mit Freunden zu spielen. Nach Italien gelangten Dominosteine wahrscheinlich Ende des 13. oder Anfang des 14. Jahrhunderts, als Marco Polo China besuchte.

Da Dominosteine billiger als Würfel waren, kauften viele Menschen sie für ihre Häuser. Sie wurden in ganz Europa zu einem beliebten Spiel. Um 1750 brachten französische Siedler das Spiel nach Louisiana, wo sie es „dominee“ nannten, was wahrscheinlich von einem lateinischen Wort für Herr oder Meister („dominus“) stammt. Die Amerikaner änderten diesen Namen 1828 in „domino“, als sie Regeln für das Spiel in einem Buch über Spiele mit dem Titel „The Young Ladies‘ Indispensable Assistant“ veröffentlichten.

Irgendwann um 1842 erfand ein Amerikaner namens Samuel Russell ein anderes Dominospiel, das den Leuten sofort gefiel, weil es im Laufe der Zeit immer interessanter wurde. Er nannte das Spiel „42“, weil man zum Spielen 42 Dominosteine benötigte. Schon bald gab es Domino-Sets mit zusätzlichen Steinen, so dass die Spieler ihre eigenen Regeln aufstellen konnten, um das Spiel schwieriger oder leichter zu machen. Die Spieler begannen auch, Bilder auf ihre Dominosteine zu malen. Heutzutage sind alle Arten von Bildern üblich – Zahlen, Buchstaben, Symbole und spezielle Motive wie das Sternenbanner.


Viele Amerikaner verwenden heute Standardsets mit 28 Spielsteinen, anstatt wie früher ein ganzes Deck mit 42 Steinen. Sie nennen das 28-teilige Set aber immer noch „Domino-Set“. Um zu zeigen, dass sie Domino und nicht ein anderes Spiel spielen, sagen die Amerikaner nach fast jedem Zug „domino“.


Manche Leute glauben, dass sich das Dominospiel aus einem Spiel namens „Mancala“ entwickelt hat, das in Afrika immer noch beliebt ist. Mancala ähnelt in gewisser Weise dem Damespiel, da die Spieler abwechselnd Spielsteine aus den Löchern auf dem Spielbrett entfernen. Die Spielsteine sind in der Regel Samen, Kieselsteine oder Muscheln anstelle von Dominosteinen. Wenn die Spieler ihre Samen in bestimmte Löcher stecken, versuchen sie, die Spielsteine der anderen Spieler zu fangen, indem sie sie einschließen, damit sie nicht entkommen können. Wenn man Mancala mit Dominosteinen spielt, gibt es keine speziellen Löcher, in die die Steine gesteckt werden müssen. Man kickt sie einfach umher, bis jemand beschließt, dass es Zeit ist, mit dem Spiel aufzuhören – oder bis sie alle umfallen!


Manche sagen, dass das Dominospiel von einem noch älteren Spiel namens „manka“ oder „pamco“ abstammen könnte. Die Menschen spielten es mit Bohnen, Steinen, Münzen oder getrockneten Samen. Sie bewegten die Steine auf einem Brett, das etwa so aussah:
Als das Spiel um 1280 nach Europa kam, verwendeten die Menschen anstelle von Bohnen oder Münzen Knochen als Spielsteine. Die Knochen stammten von Schafen und Rindern. Einige Sets enthielten 28 Spielsteine – 14 Knochensplitter, die auf einer Seite mit Punkten markiert waren (weiß), und weitere 14 Knochensplitter, die mit verschiedenen Formen markiert waren (schwarz). Um Mancala zu spielen, setzten die Spieler vier Marker in jedes der sieben Löcher am oberen Rand des Brettes. Sie versuchten, die gegnerischen Steine zu fangen, indem sie sie aufnahmen und in die Löcher auf ihrer Seite fallen ließen. Wenn sie hineinpassen, sind die Marker sicher und können nicht gefangen werden.

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